VERÄNDERUNG BEGINNT DORT,
WO VERSCHWENDUNG ENDET
UNSERE WEBSITE WIRD AKTUELL ÜBERARBEITET. EINIGE FUNKTIONEN BEFINDEN SICH IM AUFBAU
LEBENSMITTEL RETTEN ALLEIN REICHT NICHT
Seit fünf Jahren erleben wir jeden Tag, wie tonnenweise Lebensmittel vernichtet werden, obwohl sie noch genießbar sind. Während wir mit Grüne Tomaten Food Rescue e.V. in den vergangenen fünf Jahren rund 350 Tonnen Lebensmittel retten konnten, wurden allein in München im gleichen Zeitraum über 300.000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen.
Und das Problem beginnt lange bevor etwas im Müll landet.
Wir erleben täglich Überproduktion. Perfekte Gurken liegen im Regal, Avocados werden im Supermarkt angetatscht, aussortiert und ersetzt. Ware wird bewusst und unterbewusst aussortiert, zurückgeschickt und vernichtet. Supermarktketten, Discounter und Konsumgewohnheiten regulieren längst, wie wir einkaufen, konsumieren und Lebensmittel bewerten.
Viele Lebensmittel kommen sogar wieder zurück in den Großhandel, obwohl sie noch vollkommen verwendbar wären. Genau dort sehen wir jeden Tag, wie absurd dieses System geworden ist.
Lebensmittel retten allein reicht deshalb nicht aus.
Wir wollen Ressourcen schonen, Lebensmittel wieder zurück in den Kreislauf bringen und gleichzeitig ein neues Bewusstsein schaffen, wie zukunftsfähige Ernährung aussehen muss. Denn nachhaltige Ernährung bedeutet mehr als Bio-Siegel oder günstige Angebote. Es geht um Klima, Wasser, Energie, Transport, Anbauflächen und die Frage, wie wir in Zukunft überhaupt noch verantwortungsvoll konsumieren wollen.
Mit unseren Rettungsboxen, Bildungsprojekten und dem Klimini-Piloten wollen wir zeigen, dass ein anderer Umgang mit Lebensmitteln notwendig ist. Wir wollen Menschen wieder näher an Lebensmittel, Wertschätzung und Ressourcen bringen.
Denn Klimaneutralität wird ohne Veränderung unserer Ernährung und unseres Konsumverhaltens kaum erreichbar sein.
2026 feiern wir fünf Jahre Grüne Tomaten Food Rescue e.V.
Fünf Jahre Lebensmittelrettung.
Fünf Jahre Aufklärung.
Fünf Jahre Kampf gegen Verschwendung.
Und wir stehen trotzdem erst am Anfang.